
Christiane Antoniades-Menge: «Le bleu des origines» / «Das Blau der Ursprünge» (Übersetzung von Walter Pfäffli) / Beate Schnaithmann am Cello
Zweisprachige Lesung mit Cellobegleitung
Die Genfer Autorin Christiane Antoniades-Menge liest französisch aus ihrem Roman «Le bleu des origines», der Germanist Walter Pfäffli liest aus seiner Übersetzung ins Deutsche «Das Blau der Ursprünge» und die Konzertcellistin Beate Schnaithmann begleitet die Lesung am Cello. Moderation: Markus Elsener.
Einwanderer aus dem Schweizer Jura in Norditalien. Ein Leben in der Fremde, an der Grenze. Beschrieben aus der Sicht eines Kindes: Ein Mädchen auf der Suche nach dem stets abwesenden Vater. Und eine Mutter, die nur am Wochenende da ist. Erinnerungsfragmente, die sich wie die Steine eines Mosaiks wieder zum Bild fügen.
Christiane Antoniades-Menge wurde 1949 in Bern geboren und wuchs im italienischen Piemont auf. Nach einem Studium der Naturwissenschaften an der Universität Freiburg zog sie 1975 nach Genf.
Walter Pfäffli, geboren 1961 in Kriens, studierte Germanistik, Philosophie und Vergleichende Literatur. Eine Ausbildung in Information und Dokumentation führte ihn an die Schweizer Nationalbibliothek in Bern, wo er seine Leidenschaft für literarische Übersetzungen entdeckte.
«Confusément je devine que le nom de famille pose problème: en effet, comment se fait-il que deux sœurs n’aient pas le même nom de famille?»
— Christiane Antoniades-Menge
Beate Schnaithmann, geboren in Dresden, lebt in Kriens. Sie ist eine gefragte Konzertcellistin auf modernem Cello und Barockcello. Ihr weites musikalisches Interesse zeigt sich in ihrer stilistisch vielfältigen Konzerttätigkeit: von solistischen Auftritten, Kammermusik und Orchesterspiel bis zu Improvisationsprojekten.
18.00 Uhr: Zweisprachige Lesung mit Cellobegleitung, moderiert von Markus Elsener,
anschliessend: Apéro
Eintritt frei, Kollekte
(Empfehlung 30.-)
Reservationen sehr gerne mit Email an Terranova

Andreas Schertenleib in «Herr W. — Ein Stück über das Glück des Vergessens»
Ein Stück über das Glück des Vergessens
Herr W. weiss nicht mehr, wer er ist und wer er war. Den Namen seiner Frau hat er vergessen. Wie viele Kinder er hat, weiss er nicht mehr. Sein Beruf ist ihm ebenso entfallen. Doch im Hier und Jetzt erlebt er durch die Begegnungen mit seinem Pfleger Momente des Glücks.
Die Geschichte von Herrn W. wird aus der Sicht seines Pflegers erzählt. Andreas Schertenleib spielt den Pfleger und Herrn W., einen ehemals angesehenen Arzt, in schnellem Wechsel.
Und Andreas spielt auch Andreas. Als Erzähler der Geschichte erlaubt er sich, eigene Erfahrungen einfliessen zu lassen. Er erzählt beispielsweise von seinem Vater, der über neunzig ist und darunter leidet, dass er nicht mehr gut erzählen kann. Indem er die fiktionale Geschichte von Herrn W. mit der Realität verbindet, schafft er Nähe zum Publikum.
Inspiriert ist die Figur des Herrn W. von Andreas’ verstorbenem Schwiegervater, mit dem erst nach dessen Gedächtnisverlust eine freundschaftliche Beziehung entstehen konnte. So zeigt „Herr W.“, dass Vergessen auch ein Segen sein kann.
Stück und Spiel: Andreas Schertenleib, Dramaturgie und Regie: Ueli Blum, Ausstattung: Valérie Soland, Musik: Dominic Röthlisberger, Licht: Martin Brun, Grafik, Illustration und Fotos: Urs Amiet, Produktion: Schertenleib&Seele
19.30 Uhr: Aufführung von «Herr W.», anschliessend gemütlicher Apero.
Reservationen sehr gerne an: Salon Himmelblau

Bert Weber und Jitka Nussbaum Weber präsentieren «Episoden und Musik»
Schweizerdeutsche Texte, Gitarre und Mandoline
Jitka Nussbaum Weber hat sich schon immer mehr für Menschen als für Landschaften interessiert. Vielleicht hängt es auch mit ihrer Kindheit zusammen, sie musste mit ihrer Familie aus dem Vertrauten flüchten und sich in einer neuen Heimat zurechtfinden. Für sie war es wichtig, zu schauen, wie sich die Menschen im neuen Zuhause verhalten, wie sie reden, wie sie miteinander umgehen. Später fing sie an, ihre Beobachtungen und Begegnungen aufzuschreiben. Daraus entstanden kurze und längere, lustige, kritische und nachdenkliche Texte. Die Texte sind Schweizerdeutsch, in Jitkas neuer Sprache. Als sie ihre Texte ihrem Mann vorlas, entwickelte Bert Ideen für passende Musik — die Grundidee für «Episoden und Musik» war geboren.
Bert Weber, Mandoline, Gitarre, erhielt mit 12 die erste akustische Gitarre, weil er ein Beatle werden wollte. Er spielte E-Gitarre in Rock-, Funk- und Swing-Bands sowie Mandoline in einem Bluegrass-Trio. Mit dem Besuch der Jazz-Schule Luzern erwachte seine Leidenschaft für den Jazz. Beruflich war Bert Ingenieur, aber Musik blieb seine Passion. Aktuell spielt er im Duo SAITIX Mandoline und Gitarre, ab und zu ergänzt mit Gesang.
Jitka Nussbaum Weber, Texte, wollte Schauspielerin werden, hat aber gemerkt, dass sie lieber mit verschiedenen Menschen arbeiten möchte. Als Theaterpädagogin arbeitete sie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit und ohne Beeinträchtigungen. Sie führte in kleinen und grösseren Formationen Regie und spielte auch selber Theater.
Heute sind beide pensioniert, aber ihre Leidenschaft für Theater und Musik wird noch lange nicht in Rente gehen.
19.30 Uhr: Episoden und Musik, anschliessend gemütlicher Apero. Reservationen sehr gerne an: Salon Himmelblau
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DETAILS
Donnerstag
27. März 2025
19.30 Uhr
im Salon Himmelblau
(Hi3-Gemeinschaftsraum)
Freier Eintritt, Kollekte
RESERVATIONEN
Salon Himmelblau
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VERANSTALTET VON
Hansruedi Hitz, Salonier
INFOS & LINKS
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Cellomusik zu Paolo Cognettis Bestseller
Die Konzertcellistin und Cellolehrerin Beate Schnaithmann spielt Cello und begleitet ihre Lieblingslektüre: «Acht Berge» von Paolo Cognetti (Original: «Le otto montagne», 2016). Ruth Maria Koch-Lerf liest auf Italienisch und Markus Elsener auf Deutsch.

«Le Otto Montagne» ist ab Januar 2023 auch im Kino.
Wie klingt die Umgebung des Monte Rosa in der Sprache Cognettis? Wie verändert sich der Klang bei der Übertragung der Worte in eine andere Sprache? Lässt sich Landschaft überhaupt in Klänge und Worte fassen? Wie verändert sich die Erinnerung an intensiv erlebte Orte im Spiegel der eigenen Geschichte? Und wie verbinden sich die Kompositionen für Cello mit der persönlichen Leseerfahrung? Und warum gerade dieses Buch?
Cello und Buch – ein Anlass mit gemütlichem Zusammensein beim anschliessenden Apero, organisiert von TERRANOVA.
Reservationen bitte an: Markus Elsener
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